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Die Zeitzwillinge Jugendroman Macondo Verlag 152 Seiten EURO 11,- ISBN 3-89811-944-0 |
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"In dem Herbst, in dem er fünfzehn wurde, lernte Thomas ein Mädchen kennen, das Hunde vergiftete..."
Nach dem Tod seines Vaters und dem Umzug in eine Stadt, in der er keine Freunde hat, ist Thomas einsam und ohne Ziel. Mit der Mutter hat er keine Gesprächsbasis, vor den Mitschülern ist er auf der Hut. Er bricht in eine leerstehende Villa ein und schafft sich so ein zweites Zuhause. Doch eines Tages wird er dort von einem Mädchen überrascht. Einem Mädchen, das sein Gesicht unter einer Kapuze versteckt. Und schon bald lernt Thomas den Grund dafür kennen ...
"Eine berührende Geschichte um zwei Außenseiter, die aneinander Halt finden und den Mut, sich ihrem Leben zu stellen."
Rezension aus e-lisa (März 2001), auch in "GermanistInnen-Forum" Nr. 19 (Juni 2001) veröffentlicht:
"Thomas (15) ist ein Außenseiter. Nach dem Tod des Vaters zieht er mit der Mutter in die Stadt; während sich die Mutter als Fabriksarbeiterin abmüht, versucht Thomas mit seiner vergangenen und gegenwärtigen Geschichte fertig zu werden. Den Vater sieht er verklärt, er will die Wahrheit über ihn nicht wissen. In der Schule wird er als Depp vom Land behandelt (gerade, weil er gut ist), mit der Mutter gibt es fast immer Streit. Eines Tages lernt er Katharina kennen, deren Gesicht durch eine Narbe verunstaltet ist; sie rächt sich für diese Narbe, indem sie Hunde vergiftet, denn es war ein Hund, der sie als Kleinkind so entstellt hat. Thomas und Katharina finden für einige Zeit Zuflucht in einem Haus, in das Thomas eingebrochen ist, weil er die Besitzer auf einer Reise weiß. Gegenseitig helfen sich die beiden, aus ihrer Isolation zu entkommen. Parallel dazu, gewissermaßen die eigene Geschichte spiegelnd, arbeitet Thomas, ein talentierter Zeichner, an einem Comic, der die Geschichte des Knappen Michael erzählt, der in Liebe zur schönen Spielmannstochter entbrannt ist. Im Epilog erfahren wir, dass nicht nur Michael seinen Weg macht ...
Die Parallelwelt als Zufluchtsort, um mit dem eigenen schwierigen Los zurecht zu kommen, findet sich auch in Horns Gefährten des Windes, wenngleich der Autor diesen literarischen Trick im vorliegenden Buch etwas differenzierter handhabt. Beide Romane nutzen allerdings das Pendeln zwischen der Alltags- und Fluchtwelt erzähltechnisch sehr geschickt, um Spannung zu erzeugen. In beiden Büchern werden wir, trotz der unerfreulichen Schicksale der Jugendlichen, mit einem Hoffnungsschimmer entlassen, und es wird uns bewusst, dass Heranwachsen allemal schwer ist." (Christian Holzmann)
Rezension aus "bibliotheks nachrichten" 2/01:
"Diese bedrückende, mitreißende und milieustarke Beziehungsgeschichte lässt trotz der düsteren Lebenswelt immer wieder Hoffnung aufkeimen. Mit Aufatmen werden junge Leser/innen dieses Jugendbuch weglegen: Katharina und Thomas haben es geschafft. Zu diesem Buch gibt es kostenlose Unterrichtsbehelfe und Materialien für Lehrpersonen. Es ist auch als Klassenlektüre vorzüglich einsetzbar." (Karl Heinz)
Rezension aus "Solidarität für junge Menschen" (April 2001):
"Wem das Wasser bis zum Hals steht, der soll den Kopf nicht hängen lassen. - Die Zeitzwillinge des Waldviertler Autors Peter Horn ist eine berührende Geschichte, ganz ohne Kitsch und Klimbim, und bestimmt ein gutes Thema für ein Referat. Ihr trefft damit bei vielen Schulkollegen den Nerv - garantiert!"
Hier kommen Sie zu einer Leseprobe.
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Der Roman Die Zeitzwillinge ist auch als e-book erschienen.
Erhältliche Formate: Rocket Edition, Microsoft Reader, PDF-Datei
ISBN: 390 209 6616
Preis: EURO 7,-
Das e-book ist erhältlich bei:
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