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Die Stimmen der Sterne Sciencefictionroman für Jugendliche Macondo Verlag 276 Seiten EURO 15,- ISBN 3-8311-1463-3 |
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"Eine
packende Geschichte!"
(Hermann Urbanek, Space View - Das Sci-fi
Magazin 3/03)
Es ist das Jahr 2093. Ein gigantisches Generationenraumschiff nähert sich unserem Sonnensystem. Für Lukas und Julia beginnt das Abenteuer ihres Lebens. Sie reisen zur Station im Marsorbit, wo die außerirdischen Besucher empfangen werden sollen. Doch schon auf dem Weg dorthin kommt es zu einem Anschlag auf Lukas´ Leben. Denn es gibt auch Gegner eines friedlichen Zusammentreffens von Menschen und Außerridischen.
Gemeinsam mit Baba Koto, einem Geschichtenerzähler aus Madagaskar, und seinem Lemuren Sif gelangen Lukas und Julia zu einer geheimen Forschungsstation unter der Marsoberfläche. Hier kommen sie einer Verschwörung auf die Spur, die die Begegnung mit den Außerirdischen noch im letzten Moment gefährden könnte ...
Peter Horn hat seine spannende Geschichte in einer nicht allzu fernen Zukunft angesiedelt, deren Lebensumstände er einfallsreich beschreibt. Die Details über die Organisation unseres Zusammenlebens, über Energiefragen, Reisen im All, Raumstationen, Gentechnik und Terraformen sind genau recherchiert und auf diese Weise durchaus vorstellbar. So ähnlich, wie Peter Horn sie beschreibt, könnte die Zukunft wirklich einmal aussehen.
Rezension von Daniela Galehr aus "bibliotheksnachrichten" 1/2002:
"Völlig überraschend wird Lukas mit seinem Vater auf die Reise zur Planetenstation des Mars geschickt, um dort mit weiteren Auserwählten das Raumschiff einer außerirdischen Intelligenz zu empfangen. Es ist eine heikle Mission, auf die sie sich begeben, umsomehr, als sich herausstellt, dass sich auch eine Gruppe fanatischer Erdlinge auf dieses Treffen vorbereitet. Ihr Ziel ist die Vernichtung der Außerirdischen. Doch zuerst müssen die Mitglieder des Empfangskomitees unschädlich gemacht werden. - Peter Horn erzählt eine spannende Zukunftsgeschichte, die in ihren Details weit in unsere politische, ökonomische und ökologische Gegenwart herein reicht. Zu empfehlen."
Rezension von Thorsten Küper, Autor und Sciencefiction-Experte, erschienen auf www.sublevel12.de im April 2002:
"(...) Ein Mittel, um neue Lesergenerationen vom Monitor weg als Papier zu locken, müssen gute Jugendbücher sein. Peter Horn hat sich dieses Ziel gesetzt und legt mit Die Stimmen der Sterne einen Science Fiction Roman für Jugendliche vor, in dem er die Geschichte von Julia und Lukas schildert. Beide sind gerade fünfzehn Jahre alt, als sich ihnen die Chance ihres Lebens bietet. Eine Einladung auf eine Raumstation in der Marsumlaufbahn. Wäre das nicht schon aufregend genug, so ist der Anlass für das Angebot ungleich abenteuerlicher. Beide sind Kinder berühmter Wissenschaftler und gehören damit zu einer auserlesenen Gruppe, die als Botschafter zwischen der Menschheit und den Außerirdischen fungieren soll, die in weniegn Wochen beim Mars eintreffen werden. Natürlich dürfen neben den beiden Identifikationsfiguren Julia und Lukas noch ein paar treue Reisegefährten nicht fehlen. Ein väterlicher weiser Geschichtenerzähler, ein eitler Roboter und ein cleverer - und verschmuster - Lemur sind ebenfalls mit von der Partie. Was sich wie ein traumhafter Abenteuerurlaub ausnimmt, entpuppt sich jedoch schon bald als gefährliche Mission. An Bord der Fähre zum Mars geht einiges nicht mit rechten Dingen zu und Julia und Lukas finden sich in einem Netz von Intrigen wieder, das von Wissenschaftlern und Terroristen gesponnen wurde.
Peter Horn erzählt seine Geschichte routiniert und mit geübtem Stil. Da er sich auf ein jugendliches Publikum konzentriert, vermeidet er allzu komplexe Zusammenhänge, genauso wie er sich nicht in wissenschaftlichen Belehrungen ergeht. Eventuell hätte man hier die Chance nutzen können, dem noch neugierigen Zielpublikum ein paar wissenschaftliche Fakten näher zu bringen - aber vielleicht geht jetzt auch der Physiker in mir etwas mit mir durch. Der Autor bemüht sich aber gekonnt darum, seine Geschichte rasch und spannend voranzutreiben, obwohl Die Stimmen der Sterne immerhin eine Länge von 280 Seiten hat. Er schafft es außerdem einige unerwartete Wendungen einzubauen, die ich auch als "erwachsener" Leser überraschend fand. Sehr geschickt verpackt er eine wesentliche Botschaft: Verlass dich nie auf den ersten Eindruck. Jemand, den du nicht magst, könnte sich als dein bester Freund entpuppen. Peter Horns Roman rutscht aber glücklicherweise nicht auf allzu süßlichen Weisheiten aus und der Autor erspart seinem Publikum schwülstige Szenen - die "abgeklärte" Jugendliche wohl dazu bringen würden, das Buch einfach zur Seite zu legen.
Obwohl Die Stimmen der Sterne eigentlich eher für junge Leser gedacht ist, habe ich mich selbst als abgebrühter Science Fiction Veteran an keiner Stelle gelangweilt. Es mag auch ein wenig Nostalgie mit im Spiel gewesen sein, fühlte ich mich doch immer wieder an die alte Raumschiff Monitor-Serie von Rolf Ulrici erinnert. Auf jeden Fall kann ich Peter Horns ersten Science Fiction-Roman empfehlen - eine solide und gelungene Arbeit. Nicht nur für Jugendliche!"
Rezension von Erik Schreiber für www.phantastik.de (November 2002):
"Autor Peter Horn erzählt eine spannende Geschichte, deren Hauptdarsteller zwei Jugendliche sind. Damit kann der Roman in die Abteilung Jugendbuch eingeordnet werden. Das Buch ist aber durchaus auch für Erwachsene geeignet. Peter Horn schreibt in einem sehr angenehmen Stil und lässt keine Fragen offen. Er entwickelt sympathische Helden, die sich aus packenden Situationen einfallsreich herauswinden."
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