Die Farbe des Sommers

Roman 

Macondo Verlag

180 Seiten

EURO 13,-

ISBN 3-8311-0161-2

„Von seiner Mutter hatte Peter das weizenblonde Haar geerbt und die graublauen Augen, von seinem Vater die Liebe zum Kino ..."

Ein Sommer in den frühen siebziger Jahren, als die Welt dachte, die amerikanische Raumstation Skylab würde ihr auf den Kopf fallen. Ein Sommer, so endlos und heiß, wie man ihn nur als Kind erlebt. Peter ist dreizehn und seine einzigen Freunde sind King Kong und Frankensteins Monster und all die anderen Figuren aus alten Horror- und Sciencefictionfilmen, die ihm im dunklen Kinosaal begegnen. 

Erst als der gleichalterige Gernot mit seiner Mutter in die kleine Stadt zieht, wird für Peter alles anders. Die beiden Jungen freunden sich miteinander an. Sie erleben einen Sommer voller Geheimnisse, eine Zeit der Selbstbehauptung und des ersten sexuellen Erwachens, der Konfrontation mit Liebe und Tod und der schmerzhaften Erfahrung, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Dabei spielen Gernots Mutter und Peters Vater eine wichtige Rolle ...

Peter Horn hat einen hinreißenden Roman geschrieben, einen melancholisch-poetischen Rückblick in die Kindheit, eine zärtliche Beschreibung der ersten Schritte ins Erwachsenenleben und nicht zuletzt eine leidenschaftliche Liebeserklärung an das Kino als einem Ort der Träume und der Magie.

 

Rezension auf buchkritik.at (21. Dezember 2002):

"Eine sehr stimmungsvolle Geschichte über den Sommer eines Jungen in den Siebzigern an der Grenze zum Erwachsenwerden. Durch einige typische Dinge wie die Vampirella- und Perry Rhodan-Comics, Erwähnungen vom Skylab und eine ganz bestimmte Hintergrundstimmung macht der Autor diese Jahre lebendig, ohne damit zu übertreiben und nur auf der Nostalgieschiene zu fahren. Die Geschichte und Stimmung steht im Mittelpunkt und würde auch zu jeder anderen Zeit funktionieren.

Selten finden sich Bücher, die dieses Thema treffender beschreiben. Viele Aspekte werden berücksichtigt, auch die dabei besonders bei amerikanischen Autoren oft ausgesparte oder völlig unrealistisch beschriebene erwachende Sexualität. Eine herrlich schwermütige und nostalgische Stimmung macht sich beim Lesen bemerkbar. Sehnsüchtig fühlt man sich an die eigene Pubertät mit ihren, aus heutiger Sicht fast schönen, Nöten erinnert. In gewisser Weise erinnert es an Stephen Kings Erzählung "Stand by Me". Nur ist es deutlich stärker an der Realität orientiert." (Alfred Ohswald)

 

Rezension aus "bibliotheks nachrichten" 2/01:

"Hier werden Kindheitserinnerungen eines Buben mit schmerzhaften Erfahrungen und menschlichen Enttäuschungen in seiner Pubertät verknüpft und der Weg in die Eigenverantwortung gebahnt. Ein berührend geschriebener Roman, mit außergewöhnlichem sprachlichen Feingefühl. Zu empfehlen." (Maria Dorrer)

 

Rezension aus e-lisa.at (Dezember 2001):

"Für mich wird beim Lesen viel von diesem Kleinstadtmief wieder lebendig, viel auch vom Mief der durchaus spießigen 70er-Jahre, die doch als so wild galten, viel auch vom Heftlkram und vom Kinogehen. Als positive Erinnerungen sind vornehmlich die Kinoerinnerungen da, obwohl unser Interesse wohl breiter gestreut war; aber noch heute denk ich gern an das Elementarerlebnis von "Frankenstein" im Erika-Kino der späten Sechziger zurück ..." (Christian Holzmann)

 

Hier kommen Sie zu einer Leseprobe.

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Der Roman Die Farbe des Sommers ist auch als e-book erschienen.

Erhältliche Formate: Rocket Edition, Microsoft Reader, PDF-Datei

ISBN: 390 209 6608

Preis: EURO 10,-

Das e-book ist erhältlich bei:

www.ebooks.at

www.bol.de

www.dibi.de