Benedikt und die Schmetterlingsmenschen
Benedikt und die Schmetterlingsmenschen ist eine Geschichte für Kinder ab etwa acht Jahren. Das Buch ist für den Einsatz im Unterricht in 2. - 4. Volksschulklassen sowie der 1. Klasse von Gymnasium und Hauptschule gedacht.
Der 10-jährige Benedikt war immer schon der Kleinste und Dünnste in seiner Klasse. Darunter leidet der Bub und wenn es einer wie der dicke Sascha auf ihn abgesehen hat, bleibt ihm nur, sein Heil in der Flucht zu suchen.
Dies ist wieder einmal an einem heißen Junitag der Fall. Der Arzt ist in die Schule gekommen, um die Schüler zu untersuchen. Benedikt wird ausgespottet, weil er schon wieder nichts zugenommen hat und nicht gewachsen ist. Er läuft davon und der dicke Sascha ist ihm dicht auf den Fersen. In seiner Not versteckt sich Benedikt im Garten einer alten Villa. Und dort trifft er die seltsamsten Wesen, die man sich nur vorstellen kann. Diese nennen sich Schmetterlingsmenschen, sie sind Menschen mit Falterflügeln. Willibald Tagpfauenauge ist der Vater, Amalie Schwalbenschwanz die Mutter. Ihre Tochter heißt Steffi Zitronenfalter. Und da gibt es noch Onkel Theodor, die Motte, die sich fälschlicherweise für einen Vampir hält ...
Nach anfänglichem Schrecken freundet sich Benedikt mit den Schmetterlingsmenschen an. Er lernt sich selbst zu behaupten, findet Selbstvertrauen und den Mut, sich dem Problem mit Sascha zu stellen. Für weitere Verwirrung sorgt die Ankunft von Skeos Skarabäus, einem entfernten Verwandten der Familie. Dieser Pillendreher verwandelt den Garten der Schmetterlingsmenschen in eine Art Mondlandschaft und der Gestank seiner Dungpille ist auch nicht zu verachten. Doch mit einer List hilft Benedikt seinen Freunden auch bei der Bewältigung dieses Problems ...
Themen
Eine Reihe von Themen werden in der Geschichte angesprochen und auf altersgemäße Weise behandelt. Die Möglichkeiten für Lösungen, die die Figuren miteinander andenken, werden aufgezeigt.
Es geht
um Anders-Sein
und die Akzeptanz von sogenannten Außenseitern der Gesellschaft,
um Aggression
und Toleranz
und darum, dass sich durch Zusammenhalt und Freundschaft die meisten Situationen bewältigen lassen.
Durch Gespräche und ein Spiel („Rauslassen – Reinlassen") können Probleme, die sich vielleicht sogar in der Klasse stellen, angesprochen und aufgearbeitet werden.
Durch Zeichnen und Beschreiben sollen die Kinder versuchen, sich ein Bild von anderen, aber auch von sich selbst zu machen.
Mit Hilfe von leichten Buchstaben- und Rechenrätseln sollen sie sich intensiver mit dem Buch und seinem Aufbau beschäftigen.
Das Erfinden lustiger/schauriger Wesen und von modernen Märchen schließlich soll ihre Kreativität anregen. Vielleicht haben die Kinder sogar Lust, ein eigenes kleines Theaterstück zu verfassen und aufzuführen.
Mit einem Brettspiel, dessen Bastel- und Spielanleitung ebenfalls in diesen Unterrichtsmaterialien zu finden sind, ist es möglich, den Verlauf der Handlung und die Figuren nochmals aufleben zu lassen.
Fehlertext zum Inhalt
Im folgenden Text wird der Inhalt von Benedikt und die Schmetterlingsmenschen nacherzählt. Es haben sich aber viele inhaltliche Fehler hineingeschlichen. Finde diese Fehler und verbessere sie. Schreibe den Text richtig in ein Heft.
Benedikt ist der größte und stärkste Bub seiner Klasse. Er wohnt mit seinem Papa Florian in einer kleinen Stadt. Florian ist viel dünner als sein Sohn, obwohl er gern kocht. Der dicke Sascha ist Benedikts bester Freund.
Eines Tages trifft Benedikt die Schmetterlingsmenschen. Sie sind Falter mit Menschenflügeln. Steffi Zitronenfalter ist sehr lustig. Ihre Eltern Amalie Tagpfauenauge und Willibald Schwalbenschwanz sind auch sehr nett. Benedikt freundet sich mit ihnen an. Vor Onkel Theodor fürchtet er sich ein bisschen, aber nur am Anfang. Onkel Theodor ist nämlich eine Motte, die sich für eine Mumie hält. Eines Nachts jagt Sascha Onkel Theodor einen gehörigen Schrecken ein.
Dann gibt es noch Skeos Skarabäus. Er ist ein Pillendreher. Das heißt, dass er eine riesige Dungkugel rollt und sich dann darin versteckt.
Benedikt spielt in einem Theaterstück mit. Er spielt die Hauptrolle, einen Wolf, der das Rotkäppchen frisst. Bei einem Gartenfest tanzt Papa Florian mit Amalie. Er hat sich nämlich in sie verliebt. Und Benedikt ist am Schluss glücklich, weil er so viele gute Freunde gefunden hat.
Die Figuren: Aussehen und Verhalten
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Name der Figur |
Aussehen – Wie sieht sie aus? Was hat sie an? |
Charaktereigenschaften – Wie verhält sie sich? Wie ist sie? |
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Benedikt
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Papa Florian
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Steffi Zitronenfalter
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Willibald Tagpfauenauge |
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Amalie Schwalbenschwanz
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Skeos Skarabäus
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Sascha
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Thema Anders-Sein – Außenseiter – Toleranz:
Gründe und Lösungsmöglichkeiten
Ein Lehrer-Schüler-Gespräch
Einleitung:
Benedikt glaubt, dass er zu dünn und zu klein ist, Sascha wird von allen „dick" genannt, Onkel Theodor glaubt, dass er als Motte nicht so schön ist wie die anderen Schmetterlingsmenschen, den Pillendreher mag keiner, weil er stinkt, und selbst Amalie, Willibald und Steffi fühlen sich als Außenseiter, einfach weil sie anders sind als sogenannte „normale" Menschen.
Gespräch mit den Schülern:
Wir alle haben unsere Eigenheiten, wir alle unterscheiden uns von einander. Eigentlich macht erst das uns zu eigenständigen Individuen/Lebewesen. Oft werden Menschen aber ausgespottet, weil sie anders sind ...
Wer kennt Gründe dafür, dass jemand ausgespottet wird?
Wer hat schon einmal miterlebt, als jemand ausgespottet wurde?
Hat das jemand sogar schon am eigenen Leib erlebt?
Ist das fair?
Passiert das nur Kindern oder auch Erwachsenen?
Was fühlen Menschen, die ausgespottet werden?
Mit welchem Verhalten reagieren sie (Zurückziehen, Aggression, ...)?
Suche nach Lösungsmöglichkeiten:
Wie könnte man sich verhalten, wenn es Außenseiter gibt?
Wie könnte man sie auf unerwünschtes Verhalten (Aggression) ansprechen?
Wie ihnen helfen, in die Gruppe zurückzufinden?
Dazu ein Beispiel aus dem Buch: Wie steht es mit Sascha?
Wie schafft es Steffi, aus dem „Wolf" (Kostüm!) ein „Lamm" zu machen, also ihren Freund?
Die Erkenntnis, zu der Benedikt am Schluss des Buches kommt, ist, dass Sascha nicht deswegen ein Außenseiter ist, weil er kleine Kinder verprügelt, sondern – umgekehrt – dass die Aggression seine Art der nonverbalen Antwort auf die Situation ist, dass er keine Freunde hat und sich ausgestoßen fühlt.
Überleitung auf das Spiel „Rauslassen – Reinlassen"
Alternative: Mit dem Spiel beginnen, dann als Aufarbeitung das Gespräch suchen!
Spiel „Rauslassen – Reinlassen"
Mit Hilfe dieses Spiels können die Kinder die Problematik um Außenseitertum und Toleranz praktisch erproben.
Arbeitsaufgabe: Die Kinder bilden eine Gruppe von etwa acht Mitgliedern. Die anderen Kinder der Klasse sind Beobachter. Die Gruppe bildet einen Kreis, eine(r) bleibt draußen. Das Kind will in diesen Kreis. Weitere Erklärungen werden vorerst einmal nicht gegeben.
Gelingt es ihm?
Mit welchen Mitteln versucht es hineinzukommen?
Wendet es Gewalt an?
Versucht es es mit Bitten?
Wie hat es sich gefühlt, als es draußen war und nicht hinein konnte?
Wie haben sich die anderen gefühlt? Hätte eine(r) von ihnen das Kind vielleicht gern hineingelassen?
Es wird sich zeigen, dass Aggression vielleicht zwar aufkommt, dass sie letztlich aber zu nichts führt. Man muss nach alternativen Mitteln suchen, um sein Ziel zu erreichen = um in den Kreis hineinzukommen.
Schwierigere Version des Spiels:
In der Mitte des Kreises wird ein Anreiz gesetzt (Wasserkrug, Schnitten, Kuchen). Durch Aggression kann dieser Anreiz kaputt gehen. Im Freien oder im Turnsaal kann es für kurze Zeit ruhig ein wenig wild werden.
Nachbesprechung:
Warum haben sich die SchülerInnen an die negative Aufgabenstellung des Lehrers gehalten? Wer sagt uns denn, wer die „Bösen", die Außenseiter (= die, die aus dem Kreis draußen bleiben müssen) sind?
Glaubt die Gruppe, die beobachtet hat, das Problem anders lösen zu können? Sie soll es vorzeigen.
Achtung: Für die Rolle des „Außenseiters" soll kein Kind gewählt werden, das in der Klasse wirklich einer ist (selbst melden lassen!).
Steffi Zitronenfalter zum Anmalen und zum Beschreiben
Hier siehst du ein Bild von Steffi Zitronenfalter. In Farbe wäre es aber noch schöner. Male das Bild an.

Schreibe fünf Sätze über Steffi Zitronenfalter. Wie sieht sie aus? Was hat sie an? Wie ist sie?
„Das bin ich" – Sich ein Bild von sich selbst machen
Zeichne dich selbst. Wie siehst du aus? Welches Kleidungsstück trägst du am liebsten? Worin unterscheidest du dich von den Buben und Mädchen in deiner Klasse?
Und jetzt beschreibe dich in fünf Sätzen. Welche guten Seiten/Stärken hast du?
Ein Vampir zum Fürchten – ein Vampir zum Liebhaben
Hier siehst du ein Bild von Onkel Theodor, dem Plastikzahnvampir. Darauf sieht er wirklich zum Fürchten aus! Schau dir das Bild genau an. Dann versuche, Onkel Theodor so zu malen, dass er nicht mehr zum Fürchten aussieht. Was musst du ändern?

Drei Vampire
Auf diesem Bild siehst du drei Zeichnungen. Sie wurden von
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Sebastian (8 Jahre) |
Maria (11 Jahre) |
Theresa (8 Jahre) |
gemalt. Schau dir die Bilder genau an. Welcher Vampir gefällt dir am besten? Wieso gerade dieser? Welcher ist am schönsten, welcher am gruseligsten? Beschreibe die Vampire mit Worten!
Anregung: Jeder von euch soll einen Vampir zeichnen. Ihr könnt sie dann alle auf ein großes Plakat kleben, das ihr in der Schule aufhängt. Ob sich die SchülerInnen aus den anderen Klassen fürchten werden?
Einen Freund beschreiben
Beschreibe einen guten Freund/eine gute Freundin.
Wie sieht er/sie aus?
Wie ist er/sie? Welche guten Seiten, welche Stärken hat er/sie?
Welche Schwächen/Fehler hat er/sie?
Warum magst du ihn/sie so gern?
Warum ist er/sie dein Freund/deine Freundin?
Wenn du Lust hast, kannst du jetzt noch ein kleines Bild von deinem Freund/ deiner Freundin zeichnen.
Rätsel mit Wörtern
Auf dieser Seite findest du Wörter, die mit dem Buch Benedikt und die Schmetterlingsmenschen zu tun haben. Einige von ihnen sind einfache Wörter, andere sind ganz schön schwierig. Allen von ihnen sind einige Buchstaben abhanden gekommen. Kannst du sie einfügen?
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B ... N ... D I K T |
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F L O ... I A N |
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S T ... F ... I |
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T A G ... F A U ... N A U ... E |
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P L A S T ... K ... A H N ... A M P I R |
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R ... ... P E |
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V I ... ... A |
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R O T ... Ä ... ... C H E N |
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F L ... ... G E N |
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T A S C H ... N ... A ... P E |
Wem gelingt es als Erstem, die fehlenden Buchstaben zu finden?
Rätsel mit Zahlen
Aufgabe A:
Suche die Nummer der Bildseite, auf der du Skeos Skarabäus als Mumie verkleidet siehst und schreibe sie auf: ............
Suche die Nummer der Bildseite, auf der Steffi Zitronenfalter ihre Nektarschüssel ausschleckt und schreibe sie auf: ............
Suche die Nummer der Bildseite, auf der Papa Florian kocht und schreibe sie auf: ..........
Suche die Nummer der Bildseite, auf der Benedikt auf der Waage steht und schreibe sie auf: ..........
Aufgabe B:
Zähle die vier Zahlen zusammen. Das Ergebnis lautet: .....................
Ziehe die Zahl 3 von der Zahl 1 ab. Das Ergebnis lautet: ..................
Ziehe die Zahl 3 von der Zahl 4 ab. Das Ergebnis lautet: ..................
Ziehe die Zahl 2 von der Zahl 1 ab. Das Ergebnis lautet: ..................
Multipliziere die Zahl 3 mit der Zahl 4. Das Ergebnis lautet: ..............
Wer schafft es, diese Rechenrätsel als Erster zu lösen?
Ein Gedicht verfassen
Die Kinder könnten, wenn sie Lust dazu haben, einen der kurzen Reime, die im Buch vorkommen, auswendig lernen. Zum Beispiel diesen:
„Kommt ein Geistlein geflogen,
setzt sich nieder auf dein Haar.
Hat spitze Zähnlein im Mündchen,
mit denen beißt´s dich dann gar!"
Frage: Auf welchem bekannten Kinderlied basiert dieses kleine Gedicht? („Kommt ein Vöglein geflogen ...") Können die Kinder das Lied singen?
Versuchen wir nun, selbst ein Gedicht zu verfassen. Etwa ein Mumiengedicht, einen Vampirreim oder ein Pillendrehergedicht. Um den Einstieg zu erleichtern, könnte vom Lehrer/von der Lehrerin eine erste Zeile vorgegeben werden. Vorschläge dazu:
„Ich kenne einen Herrn Vampir, der ..."
„Steffi ist ein gelber Falter, ..."
„Der Willi, der hat rote Augen,
Amalie ´nen Schwalbenschwanz, ..."
Alternative: So wie beim eingangs angeführten Gedicht könnte auch hier ein allen geläufiges Lied abgewandelt werden.
Ein modernes Märchen verfassen
Das Theaterstück, das in Benedikts Schule aufgeführt wird, könnte die Grundlage für eine Schulstunde bilden.
Welches Märchen ist darin verpackt?
(Es ist „Rotkäppchen". Der Name „Puck" stammt übrigens aus Shakespeares Sommernachtstraum)
Kennen alle Kinder „Rotkäppchen"? Können sie den Inhalt mündlich nacherzählen?
Welche anderen Märchen kennen die Kinder? Es könnte eine Art Märchenliste der Klasse erstellt werden (auf der Tafel, auf einem Plakat, ...). Jedes Kind könnte ein anderes Märchen erzählen.
Der nächste Schritt wäre, selbst ein modernes Märchen zu verfassen. Das könnte zum Beispiel eine zeitgemäße Abwandlung eines bereits existierenden Textes sein oder ein völlig neu erfundenes. Das Märchen könnten die Kinder in ihr Textheft/Aufsatzheft schreiben.
Ein letzter (wenngleich sehr aufwendiger) Schritt wäre, dieses Märchen mit verteilten Rollen einzustudieren und es im Rahmen eines Schulaufführung den Verwandten der Kinder zu präsentieren (Anlass könnte etwa der Andersentag sein.).
In diesem Fall wäre etwas ganz Besonderes passiert: Eine Idee aus einem Buch wäre im Schulalltag der Kinder sozusagen Wirklichkeit geworden, Literatur wäre lebendig geworden.
Seltsame Wesen erfinden
Viel Freude und Spaß haben Kinder, wenn es darum geht, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. Anlass dazu könnte das Erfinden von seltsamen Wesen sein. So ähnlich wie die Schmetterlingsmenschen könnten dies
Käfermenschen
Fliegenmenschen
Schildkrötenmenschen
Spinnenmenschen
...
sein.
Wie sehen diese Wesen aus?
Wie sind ihre Augen, Haare, Zähne, Finger,. Arme, Beine, ...?
Wie ist ihr Charakter (gut/böse)?
Könnte ein Wesen, das äußerlich eher abstoßend aussieht, trotzdem gut und freundlich sein?
Die Fantasiewesen könnten von den Kindern gezeichnet werden. Hier könnte der Zeichenunterricht einbezogen werden. Verschiedene Techniken und/oder Materialien könnten ausprobiert werden. Die Kinder könnten Stoff, Fäden, Blätter, etc. mitbringen und ihre Wesen daraus gestalten.
Die Arbeiten könnten auf Plakate geklebt werden. Eine Ausstellung könnte in der Schule organisiert werden.
Basteln eines BrettspielsDie Grundlage des Brettspiels könnte eine Zeichnung sein, die entweder eine Szene aus dem Buch, eine Figur oder die Hauptfiguren zusammen oder den Verlauf der Handlung darstellt. Dieses Bild könnte in Farbe kopiert und auf festen Karton aufgeklebt werden. Darauf kann ein gewundener Weg geklebt werden, der in Felder gegliedert ist und auf dem sich die Spielfiguren bewegen.
Durch Würfeln sollen die Spieler vom Start zum Ziel gelangen. Unterwegs gibt es aber sogenannte Ereignisfelder, die sich für den Spieler, der darauf gerät, entweder positiv (eine Anzahl von Feldern vorrücken, nochmals würfeln, eine Abkürzung nehmen, ...) oder negativ (einmal mit Würfeln aussetzen, drei Felder zurück, an den Start zurück, ...) auswirken. Die Ereignisfelder sollten sich auf wesentliche Szenen im Buch beziehen und können mit den Kindern erarbeitet werden.
Vorschläge für positive Ereignisfelder:
Benedikt ist vor Sascha auf der Flucht und läuft besonders schnell.
Benedikt fliegt mit Steffi durch die Luft.
Benedikt ist so froh, dass er Freunde gefunden hat.
Benedikt ist auf seinen Skates flott unterwegs.
Honignektar gibt Kraft.
Vorschläge für negative Ereignisfelder:
Papa braucht viel Zeit, um seine Krawatte ordentlich zu binden.
Alle fallen in Ohnmacht, weil Skeos so stinkt.
Benedikt nimmt einen Umweg, um Sascha auszuweichen.
Sascha zu erschrecken kostet viel Zeit.
Benedikt muss mit Papa ins Kino und kann deshalb seine Freunde nicht besuchen.
Vor der Gestaltung des Grundlagenbildes könnte der Handlungsverlauf des Buches nochmals besprochen werden: Was waren z. B. die fünf einprägsamsten, spannendsten, lustigsten Szenen? Eine Variante, die einfacher und schneller ist als das Zeichnen: Eine oder mehrere Bilder aus dem Buch oder das Umschlagsbild werden kopiert.
Lösungen
Fehlertext:
Benedikt ist der kleinste und dünnste Bub seiner Klasse. Er wohnt mit seinem Papa Florian in einer kleinen Stadt. Florian ist viel dicker als sein Sohn, weil er so gerne kocht. Benedikt hat keinen besten Freund.
Eines Tages trifft Benedikt die Schmetterlingsmenschen. Sie sind Menschen mit Falterflügeln. Steffi Zitronenfalter ist sehr lustig. Ihre Eltern Amalie Schwalbenschwanz und Willibald Tagpfauenauge sind auch sehr nett. Benedikt freundet sich mit ihnen an. Vor Onkel Theodor fürchtet er sich ein bisschen, aber nur am Anfang. Onkel Theodor ist nämlich eine Motte, die sich als Vampir verkleidet. Eines Nachts jagt Onkel Theodor Sascha einen gehörigen Schrecken ein.
Dann gibt es noch Skeos Skarabäus. Er ist ein Pillendreher. Das heißt, dass er eine riesige Dungkugel rollt, damit sein Nachwuchs etwas zu essen hat.
Benedikt spielt in einem Theaterstück mit. Er spielt aber nicht die Hauptrolle, sondern einen Busch. Bei einem Gartenfest tanzt Papa Florian mit Irmentraut. Er hat sich nämlich in sie verliebt. Und Benedikt ist am Schluss glücklich, weil er so viele gute Freunde gefunden hat.
Die Figuren:
Benedikt ist klein und dünn. Er fährt gerne mit seinem Skateboard. Er ist still und eher schüchtern. Durch die Freundschaft mit den Schmetterlingsmenschen gewinnt er aber Selbstvertrauen. Er ist traurig, dass seine Mama seinen Papa und ihn verlassen hat. Er würde sich freuen, wenn Irmentraut seine neue Mama würde.
Papa Florian hat einen Bart. Er ist dick und fröhlich. Nur wenn er an Benedikts Mama denkt, wird er traurig. Er ist in Irmentraut verliebt. Florian kocht und isst gerne.
Steffi Zitronenfalter hat rote Strubbelhaare. Sie ist fröhlich und stets zu Späßen aufgelegt. Sie erscheint Benedikt wie ein lustiger Kobold und ist ihm eine gute Freundin.
Willibald Tagpfauenauge ist schlank und hat schwarze Haare, die er zusammengebunden trägt. Amalie Schwalbenschwanz ist sehr schön, sie kommt Benedikt wie eine Fee vor. Beide sind freundliche Wesen.
Skeos Skarabäus ist klein und rund, fast sieht er aus wie eine seiner Dungpillen. Er hat einen schmalen schwarzen Schnurrbart. Er denkt nur an sich selbst und nützt andere Menschen aus.
Sascha ist dick und stark. Er ist traurig, weil er keine Freunde hat. Deshalb verhält er sich anderen Kindern gegenüber gewalttätig.
Rätsel mit Wörtern:
BENEDIKT//FLORIAN//STEFFI//TAGPFAUENAUGE//PLASTIKZAHNVAMPIR//
RAUPE//VILLA//ROTKAEPPCHEN//FLIEGEN//TASCHENLAMPE
Rätsel mit Zahlen:
A)
155
79
11
14
B)
259
144
3
76
154